white pepper lab – (M)Ein persönlicher UX- Denkraum

Das white pepper lab ist mein persönliches UX-Archiv und (m)ein UX-Denkraum. Im Lab will ich sammeln, was ich von meinem Schreibtisch aus zur Entwicklung laufender Themen beitrage. Die Frage, ob all das, was ich hier zusammenstelle, “wirklich” UX “ist” oder nicht vielmehr ins Reich von Service Design, Design Thinking, Co-Creation, Product Management oder sonst wohin gehört, ist mir dabei herzlich egal.

Was mir hingegen wichtig ist: Am Ende geht es bei allem Denken über Nutzer, Produkte und Services an irgendeinem Punkt darum, die Sache konkret zu machen, Ideen und Konzepten eine Form zu geben, Prototypen zu entwickeln, zu testen und zu sehen, ob eine Idee auch außerhalb von Workshop-Räumen und Testlabors funktioniert. Jenseits von hehrer Theorie soll es im Lab daher vor allem um Themen und Fragen gehen, über die am Ende ein ganz einfaches Urteil fällt: Funktioniert’s?

>> Latest

Wer spricht? – Markus’ Profil, Perspektive & Selbstbild

Markus Wienen

Ich bin UX-Quereinsteiger und denke: Die richtigen Methoden & Tools zu beherrschen ist schon wichtig, klar. Das ist irgendwie einfach das Handwerkszeug. Am Ende braucht es aber mehr: Denn wirklich gut werden Konzepte und Anwendungen erst, wenn Methoden und Tools nicht nur angewendet werden, sondern souverän beherrscht werden (können).

Das entscheidende Moment liegt dabei für mich darin, ständig zu hinterfragen und zu erkennen, ob ein Tool und eine Methode nützt, sie passend zur aktuellen Herausforderung zu spielen und sie gegebenenfalls anzupassen, spontan weiterzuentwickeln oder auch zu umgehen. Das Ziel ist nie, eine Methode oder ein Tool korrekt anzuwenden. Das Ziel ist immer, ein bestimmtes Ziel zu erreichen – Methode und Tools sind eben nur Werkzeuge auf dem Weg dorthin.

Für mich gilt daher: Neben aller Theorie und Praxis entstehen wirklich gute Produkte und Services vor allem dadurch, dass etwas hinzukommt, was keine Methode und kein Tool leisten kann… Know How, Logik, Intuition, Empathie & Überzeugung. In einem Projekt, das ernst gemeint ist, sollte der Anspruch nicht geringer sein.

Aktuell versuche ich, genau diesen Anspruch bei eparo umzusetzen (www.eparo.de). Dort bin ich laut Visitenkarte Senior Digital Service Designer und hieß zuvor auch schon Senior User Experience Strategist oder Consultant. Mein Hintergrund liegt in der Kommunikationswissenschaft und der Theorie von Meinen und Verstehen – und das ist de facto eine der Großbaustellen der Interface-Konzeption. Denn was immer jemand mit einer Anwendung will: Die Frage, ob das Ganze ein Erfolg wird oder nicht, entscheidet sich am Ende allein daran, was der Nutzer versteht.

>> Kontakt

letzte artikel

  • Mapping von User Anforderungen auf System-Eigenschaften

    Artikel | Werden digitale Services komplexer, müssen Nutzungsprozesse, Interface-Anforderungen und die erforderliche Systemaufstellung passgenau miteinander verbinden werden. Der ideale Weg, um das passgenau Mapping aller Anforderungen zueinander zu erarbeiten, sind sinnvoll erweiterte Customer Journey Maps.

    6 November, 2014
  • Digitale Brand Experience – Markenwerte in der Interaktion

    Vortrag IA-Konferenz 2014 - Berlin | Nutzer erleben Marken: Wer immer eine Website, Software oder App verwendet, erlebt durch die Interaktion immer auch die Marke „hinter“ der Anwendung. Das Problem ist: Fast keine Marke nutzt dieses Potential – und noch mehr: Die meisten Marketeers sind sich überhaupt nicht klar darüber, dass ihre Marken digital unterbestimmt sind.

    24 Mai, 2014